241119 Adalbertgammel muss kämpfen

Fahrer nach dem Rennen:

Ich kam sehr gut aus dem Grid, habe aber sehr früh angebremst, da in Österreich die erste Kurve immer für Chaos gut ist. Es kam auch so, dass es weiter vorn krachte, weshalb Blood vor mir und damit auch ich eine Vollbremsung machen mussten und ich mich somit gleich auf dem letzten Platz wieder fand.

Hinter Enzio konnte ich so gerade das Tempo mitgehen. Senna und Gio gingen nach der ersten Runde rein, Shoked drehte sich in Runde drei und Enzio in Runde fünf, sodass ich nach fünf Runden auf P13 ein paar Sekunden hinter Blood war. Bis Runde 21 war ich mal mehr mal weniger knapp dran, dann kamen die ersten schnelleren, welche schon in der Box waren von hinten und ich verlor den Anschluss an Blood, wollte aber ja selbst auch gleich in die Box. Nach 22 Runden von Soft auf Soft gewechselt und blöd wie ich bin, bei der Ausfahrt die Mauer gerammt und somit den gesamten zweiten Stint mit gelbem Frontflügel absolviert.

Auch Blood hatte gestoppt, irgendwie war ich nun vor ihm gelandet und es begannen die wohl anstrengendsten 20 Runden meiner bisherigen Ligalaufbahn. Blood war immer nah dran, oft auch im DRS-Fenster und ich hatte große Mühe, keinen Fehler zu machen. Dann begannen die Überrundungen und es wurde noch schwerer, Blood nicht durchflutschen zu lassen. In Runde 40 kam er dann aber mit DRS auf Starz/Ziel endlich vorbei. Nach Runde 44 holte ich mir dann endlich eine neue Nase und Mediums. Ich reihte mich als Vorletzter, 1,5 Sekunden vor Enzio wieder ein.

Dieser konnte im Überrundungsstress nach ein paar Runden vorbei fahren. Ein paar Runden später kam ich dann meinerseits wieder vor.

Enzio ging in die Box, holte sich frische Softs und kam sehr schnell wieder an mich ran.In Runde 63 hatte ich nichts mehr dagegen zu setzten und musste ihn passieren lassen.

Leider hat Blood das Rennen auf den Mediums zuende gefahren, sodass auch er für mich unerreichbar blieb und ich nach 69 Runden als zufriedener Letzter ins Ziel kam.

Fazit:

Für mich ungewohnt hatte ich über weite Teile des Rennens direkte Gegner, was natürlich großen Spaß gemacht hat und deswegen machen wir das ja alle. Bis auf den Mauerkontakt hatte ich kaum Schnitzer drin und bin doch sehr Zufrieden mit dem Rennen. Einziger Wermutstropfen sind mal wieder die vielen Zeitstrafen.

Kompliment an den Teamkollegen, der mal wieder Punkte geholt hat!!

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